Die häufigste Frage, die wir bekommen: „Was kostet Google Ads?“ Die kurze Antwort: Es gibt keinen Festpreis. Die lange Antwort ist weit nützlicher — denn sie zeigt, wo sich entscheidet, ob dein Geld arbeitet oder verbrennt. (Wenn du es lieber uns überlässt: so betreuen wir Werbung.)
Warum gibt es keinen Festpreis?
Google Ads ist ein Auktionssystem. Du zahlst keinen festen „Listenpreis“, sondern konkurrierst um jeden einzelnen Klick mit den anderen Werbetreibenden. Der Preis eines Klicks hängt von drei Dingen ab:
- Wettbewerb: Je mehr auf dasselbe Keyword bieten, desto teurer wird es. Ein Anwalts- oder Versicherungs-Keyword kann ein Vielfaches eines Nischenprodukts kosten.
- Quality Score: Google belohnt relevante Anzeigen und gute Landingpages — dann bekommst du auch günstiger eine bessere Position. Wer schlechte Qualität liefert, zahlt einen Aufschlag.
- Targeting: wo, wann, auf welchem Gerät und wem du erscheinst. Dasselbe Keyword kostet in der Hauptstadt zur Stoßzeit anders als auf dem Land im Morgengrauen.
Tages- oder Monatsbudget?
In Google stellst du je Kampagne ein Tagesbudget ein. Das System versucht, das täglich einzuhalten (kurzfristig kann es überschreiten, gleicht es aber zum Monatsende aus). Die praktische Formel ist einfach: Tagesbudget × 30,4 ≈ Monatsausgaben. Bei einem Monatsbudget von 150 000 HUF sind das rund 5 000 HUF pro Tag.
Wo versickert das Geld unnötig?
In den meisten Konten ist nicht das Budget zu klein — es fließt an den falschen Stellen ab. Die häufigsten Geldfresser:
- Kein Conversion-Tracking. Wenn du nicht misst, was einen Kauf oder eine Anfrage bringt, bietest du blind. Das ist der teuerste Fehler.
- Keine auszuschließenden Keywords. Du zahlst für Suchanfragen, die nie kaufen („kostenlos“, „Job“, „selber machen“).
- Zu weit gefasste Keyword-Optionen. Ein Broad-Match-Keyword erscheint bei unzähligen irrelevanten Suchanfragen, wenn Tracking und Ausschlüsse fehlen.
- Eine schwache Landingpage. Eine gute Anzeige nützt nichts, wenn die Zielseite langsam oder unklar ist — der Klick kostet Geld, ein Kunde wird nicht daraus.
- „Einstellen und vergessen“. Auktion und Wettbewerb verändern sich; ohne Optimierung verschlechtert sich eine Kampagne langsam.
Mit wie viel sollte man starten?
Fang nicht beim Budget an, sondern bei der Zielzahl — das Budget ergibt sich rückwärts daraus:
Werbebudget = wie viele Anfragen du im Monat brauchst × was eine Anfrage kostet
Eine Anfrage bewegt sich in ungarischen Dienstleistungsmärkten nach unserer Erfahrung zwischen 3 000 und 8 000 HUF — je nach Branche und Wettbewerb gibt es Ausschläge nach unten wie nach oben. Wenn 20 Anfragen im Monat für deine Kapazität reichen, sind das 60 000–160 000 HUF Werbebudget. Brauchst du 80, sind es bereits 240 000–640 000 HUF. Derselbe Lead-Preis, eine völlig andere Größenordnung — deshalb ergibt es keinen Sinn, ein „durchschnittliches“ Budget zu nennen, ohne zu wissen, wie viele Aufträge du annehmen kannst.
Zwei Dinge sollte man auseinanderhalten: Das Werbebudget geht an die Plattform, aus deinem eigenen Konto, und die Betreuungsgebühr kommt obendrauf. Die Summe der beiden sind deine tatsächlichen Monatskosten — unsere Preise und die Lead-Zielzahl stehen hier.
Mit weniger zu starten ist auch in Ordnung: Das Konto lernt nur langsamer, und es dauert länger, bis sich zeigt, was sich zu skalieren lohnt.
Das Wesentliche
Google Ads ist nicht deshalb teuer, weil „es viel kostet“, sondern wenn du es ohne Messung und Optimierung laufen lässt. Bring zuerst das Tracking in Ordnung (was bei dir als Conversion zählt), danach die Ausschlüsse und die Landingpage — und erst dann erhöhe das Budget auf das, was nachweislich liefert.
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